Jahresabschlußfeier 2011 des TSCK Groß Gerau e.V.


12.11.2011 - Hallenbad Restaurant SAN



Um 18.00h treffen sich 52 Vereinsmitglieder im Hallenbad Groß Gerau im Restaurant SAN. Zumra und ihre Familie haben eine lange Tafel und eine kurze Tafel zusammengestellt. Am Terasseneingang stehen Stehtische an denen ein Sektempfang stattfindet. Für alle Vereinsmitglieder gibt es ein kleines Willkommenspräsent. Die Damen erhalten eine kleine Tüte mit 3 Duftkerzen. Die Herren erhalten eine kleine Flasche mit spanischem Rotwein. Am Eingang vom Hallenbad her ist ein Buffet aufgebaut.

Um 19.00h hält Evelin eine kurze Ansprache. Sie begrüßt die Taucher, weist auf die Termine hin, die noch vor Weihnachten stattfinden und erläutert den Ablauf des Abends. Dann eröffnet sie das Buffet. Die Fleischsuppe wird sehr gelobt. Darüber hinaus gibt es eine Art Gulasch – sehr wohlschmeckend. Dann gibt es noch mehrere Schnitzelsorten, gefüllte Frikadellen, Fleischspieße und als Beilagen Gemüse, Reis, Bratkartoffeln und Bandnudeln. Es ist von allem so reichlich vorhanden, daß am Ende des Abends das übrig gebliebene in Doggybags von den Vereinsmitgliedern mitgenommen werden kann.

Das reichhaltige Buffet

Um 20.30h „komme zwaa Leut oaa, redde net viel und mache Mussigg“. Es sind Klaus Lohr und Frank Offenbecher aus Leeheim, die zwei Künstler des Ensembles Bees Danäwe. Sie machen Klamauk und singen mundartliche selbst komponierte Lieder, die das Leben im Ried beschreiben. Sie tragen ländliche Arbeitskleidung und Gummistiefel. Sie spielen Gitarre, Mandoline und Mundharmonika. Darüber hinaus haben sie auch noch eine Trommel und ein paar Bongos dabei. Alles unplugged.

  • Mein Nachbar Werner mit em Unkrautbrenner oder The Terminator of the Gardenway.

  • Die Bombelkapp.

  • Die Arschkart.

  • Mir schwetze hessisch.

  • Geld is net alles.

Hier darf Roland mitwirken, ob er will oder nicht. Er hält eine einfache aber gut klingende Plastiktasse: „Roland – awwer loß die Finger raus“. Sie wird im Verlauf des Liedes immer wieder mit einem Klöppel angeschlagen. Roland bekommt für seine Mitwirkung eine Freikarte für den Besuch einer der nächsten Konzerte in der Fußgängerzone Leeheim. Ensemble Bees Danäwe & Roland als Gastmusiker

  • Mit em Handkäs in der Schnuud – da geht ders gut.

  • Chinesisches Sauflied: Seit 2, 3 Jahre in Shanghai – da trinkt mer jetzt aach Ebbelwoi.

  • Das Lied vom Bauer Kratz: He – he – de Bauer Kratz, der hat im Stall e Luftmatratz.

  • Ebbelwoi is Engergy – good for you, good for me.

In der Pause werden langjährige Vereinsmitglieder geehrt und bekommen hübsche Urkunden. Michael für 15 Jahre, Dieter und Evelin für 20 Jahre, Roland, Janine, Adolf und Werner für 25 Jahre. Darüber hinaus werden noch andere Vereinsmitglieder geehrt, die aber nicht anwesend sind.

Evelin & Michael mit den Ehrenurkunden

Willi bekommt für die gelungene Durchführung der Vereinsfahrt nach Ägypten von den Teilnehmern ein speziell bedrucktes T-Shirt.

Willi mit T-Shirt

Danach setzen die Künstler ihren Auftritt fort

  • De Matzelaache Blues

  • Ein altes Leeheimer Landlied um den Faselstall mit dem Deckwatz: De Faselstall Boogie

  • Ein Liebeslied

  • Das Tanzkränzchen Trauma: Suchst Du das Abenteuer hier – dann tanz mit mir.

  • Das Tomatenherz – ich bin verliebt

  • Lee’emmer Seemannslied: Hinnerum nach Guntersblum

  • Nach Informationen aus dem Fischgeschäft aus Spachbrücken ein Lied über Heinrich Horn: Hejo – hejo – alle Mann – alle Mann – das ist die Geschicht von Heinrich Horn.

  • Die Käsefraa: I lost my heart im Edeka

  • Ein Gedicht: die Beerfurter Helden

  • Der Bahndamm Bobbes Blues

  • Der Dehoambleiber Blues: Mer derfe net fort

Gegen Ende des Auftritts drohen die Künstler gegen Zugabeforderungen „Mer kenne länger, wie die Leit“. Klaus zeigt dann seine Unterhose, indem er seine Hose herunterläßt. Er trägt die Wintervariante. Frank hat zur Demonstration die Sommervariante dabei. Sie spielen dann ihre Zugaben: Der Wasserrohr Synthesizer: Hoin – Hoin

Der Absacker

Im Verlauf des Auftritts zitiert Klaus seine Oma: „nimmst du wirklich Geld für den Quatsch, den du machst?“ und dann „Schämst du dich nicht, Geld dafür zu nehmen“. Es ist ein äußerst kurzweiliger Abend mit den beiden sympathischen Künstlern Klaus und Frank. Als sich Thomas nach Ende des Auftritts ebenfalls als ehemaliger Leeemer outet, stellt Klaus nach kurzer Rückfrage fest: „Mein Bruder is mit Deiner Schwester in die Schul gange“.

Nach Mitternacht gehen so nach und nach die Vereinsmitglieder nach Hause und sehen alle glücklich aus. Es war einmal ein etwas anderer Ablauf der Jahresabschlußfeier.
Ein gelungener Abend.